Ein weiteres Relikt erlegt….

Eine sehr erhellende Untersuchung, die Saiten da durchgeführt hat: Parkplätze zählen für den öffentlichen Raum.

Jetzt sollten Elmar Jud und alle anderen ParkplatzeuphorikerInnen stillschweigend in sich gehen, und wenn sie dann aus der Klausur wieder auftauchen, unterhalten wir uns mal über die anarchischen Qualitäten des öffentlichen Raums.

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Schweigen lernen mit Frau Adam

Gefällt mir nicht.

Ein interessantes Verständnis von Wahlkampf, das Frau Adam hier zeigt: Dialogverweigerung als Strategie.
Das scheint mir nicht eben eine gute Qualifikation für einen Sitz im Stadtrat zu sein.

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Mit Essen spekuliert man nicht!

Spekulationsstopp-Initiative unterstützen

Spekulanten stoppen…

Die Finanzkonzerne machen vor keiner Grenze halt. Sie treten die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen mit Füssen. Die Spekulanten wetten auf steigende Nahrungsmittelpreise und profitieren von Hunger und Elend, ohne reale Werte zu schaffen. Spekulation ist in allen Bereichen unnötig und dient nur den Superreichen und Finanzkonzernen zur Bereicherung auf Kosten der Ärmsten. Stoppen wir gemeinsam die widerlichste Form der Profitmacherei – die Spekulation mit Nahrungsmitteln.

Hunger bekämpfen…

Nur noch ein kleiner Teil des Nahrungsmittelhandels dient dem realen Austausch, der überwiegende Teil sind Wetten an der Börse. Diese Nahrungsmittelspekulation führt immer wieder zu unglaublichen Schwankungen und massiv erhöhten Nahrungsmittelpreisen. Millionen Menschen werden in Armut und Hunger getrieben. Wir wollen den Nahrungsmittelhandel zurück auf den Boden der Realität holen, damit dieser wieder auf die Versorgung der Menschen ausgerichtet ist.

Global denken, lokal handeln…

Ein grosser Teil der Spekulation auf Nahrungsmittel läuft über Schweizer Banken  und die grössten Rohstoffunternehmen der Welt haben hier ihren Firmensitz. Der Kampf gegen das Geschäft mit Hunger muss deshalb hier beginnen. Die Schweiz kann ein starkes Zeichen gegen die Nahrungsmittelspekulation setzen, das auch weltweit Wirkung zeigt.

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Illustre Sig. Presidente del Consiglio Monti, …

Kinder, schwangere Frauen, junge Männer – im August 2009 starben 77 Flüchtlinge im Mittelmeer einen qualvollen Tod. Viele Schiffe fuhren vorbei, ohne zu helfen. Gergishu Yohannes, die ihren Bruder bei dieser Tragödie verlor, lässt das Schicksal der Toten keine Ruhe. Zusammen mit anderen Angehörigen verlangt sie Aufklärung. Hier kannst du dich an ihrem Aufruf an den italienischen Ministerpräsidenten Mario Monti beteiligen.

Über 20 Tage trieben die Schutzsuchenden mit ihrem Schlauchboot auf Hoher See zwischen Libyen, Malta und Italien. Am Ende verhungerten und verdursteten sie. Manche starben an Erschöpfung. Jeden Tag fuhren bis zu zehn Schiffe an ihnen vorüber, berichteten Überlebende.

Das Schicksal dieser Menschen ist kein einmaliger Unglücksfall. Im vergangenen Jahr sind erneut mehr als 2 000 Menschen im Mittelmeer gestorben.

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Jetzt ist genug (UPDATE, 29.10.12)

Jetzt ist genug – Kampagne von Amnesty International Schweiz

UPDATE, 29.10.12:
In der WOZ vom 25. Oktober kommentiert Dorothee Elmiger die Amnesty Kampagne kritisch, insbesondere die rassistische Praxis des “Schwarzfärbens” und die feige Haltung von Amnesty und SP Schweiz gegenüber dem Asylreferendum.

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«Die sagten nur Nein und Tschau»

Marcel Elsener im Tagblatt vom 28.09.2012:

Der Justizdirektor und der Teppichverkäufer

Von einem Kellner in Mels erzählte Fredy Fässler, St. Galler Sicherheits- und Justizdirektor, am Mittwoch an der Buchvorstellung von Kaspar Surbers Migrationsbericht «An Europas Grenze» im Palace; von einem Kellner und Asylbewerber, dem die Ausschaffung drohte und um den er sich als Anwalt kümmern sollte – auf Bitten von rechtsbürgerlichen Kantonsräten. Die hatten den Fremden in ihrer Beiz als «besonders Netten» wertschätzen gelernt, dieselben Politiker, von denen sich Fässler im Rat «regelmässig fremdenfeindliche Äusserungen anhören musste». Fässler erwähnte den Fall als Lehrstück einer guten Konfrontation: Nur die direkte Begegnung, die persönliche Wahrnehmung eines Schicksals könne möglicherweise einen Umschwung der öffentlichen Meinung herbeiführen. Noch immer nämlich herrsche im ländlichen Kanton St. Gallen eine ausländerfeindliche Grundstimmung, wie sie Fässler in seinem Wahlkampf ungefiltert zu spüren bekam.

Eine Folge auch von geschürter Angstmacherei – während in der Schweiz der Teufel an die Wand gemalt wird, ist an Europas Grenze wahrlich «der Teufel los», wie Moderator Stefan Keller sagte; die Vorstellung sei unerträglich, dass dort in diesem Moment Menschen ertrinken oder sonstwie ums Leben kommen; 2011 forderte die Grenzziehung 2000 Tote. «Fliehen ist ein schweres Schicksal», betonte Layla Kanyare, Pflegefachfrau und im Kanton gefragte Dolmetscherin, die 1991 mit ihrer Familie aus dem kriegsversehrten Somalia via Kenia und Italien in die Schweiz geflüchtet war. Ein grosses Glück; sie sei sehr gut aufgenommen worden, von einer «Schweiz, die viel offener war als heute».

Beklemmend schilderte der 25jährige Iraner Farshad Lak seine lebensgefährliche Flucht über die Türkei nach Griechenland, bis er 2009 auf dem Flug nach Kanada in Kloten inhaftiert wurde. Nicht mit den Schweizern, aber mit ihren staatlichen Ämtern habe er Probleme, erzählte Lak: «Die sagten nur Nein und Tschau.» Dabei sei sein Vater in Iran getötet worden und sein Bruder verschwunden. Der verworrene Fall des abgewiesenen Teppichverkäufers, der seit einem Jahr in Bühler von der Nothilfe lebt, liess das gut hundertköpfige Publikum ratlos zurück.

Der St. Galler SP-Regierungsrat wird dem vom Solidaritätsnetz betreuten Mann kaum helfen können. Aber er war sich mit dem Buchautor einig, dass eine künftige Migrationspolitik nicht mit Zäunen und Abschottung gemacht werden kann. Sondern, wie sie Surber skizzierte, als «Bewegung mit gemeinsamer Zukunft», an deren Horizont eine globale Bewegungsfreiheit aufscheine. Draussen war eine garstige Regennacht angebrochen, aber die Diskussionen zeugten von Aufhellungen. Wider alle diffus-düsteren Ängste. (mel)

Bild: Fredy Fässler und Farshad Lak am 26.09.2012 im Palace St.Gallen (raumsinn | dani fels)

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Kriemlers Kandidat und andere wichtige Fragen

Andreas Kneubühler stellt im Ostblog wichtige Fragen für den 2. Wahlgang um die zwei offenen Stadtratssitze am 25. November 2012:

Gibt es endlich eine Antwort auf die Frage, ob und wie viel Max Kriemler an den Wahlkampf von Markus Buschor zahlt? Und was das alles für künftige Bauprojekte der Kriemler-Famile bedeuten würde, sollte Buschor gewählt werden?

Ist es wirklich nicht von Bedeutung, dass mit Markus Buschor ein Stadtratskandidat keine Fraktion hinter sich hat? Auf wen würde er sich stattdessen bei der Meinungsbildung abstützen?

Gibt es doch noch eine Diskussion über die  Schulgeschichten von Patrizia Adam oder redet man nicht darüber, weil viele Mehrbessere ihre Kinder auch lieber in St.Georgen oder in Rotmonten in die Schule schicken würden?

Wie wirken sich Berichte im «Tagblatt» über die rhetorischen Probleme und nichts-sagenden Stellungnahmen der CVP-Kandidatin aus?

Wir sind auf die Antworten gespannt.

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Fluchten, Fallen, Frontex

Nach diesem erfreulichen Wahltag konzentrieren wir uns kommende Woche auf die Grenze Europas.
Kommt zahlreich!

PS: …und am 25.11.2012 heisst es nochmal “Huber & Blumer in den Stadtrat”, jetzt erst recht.

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